Integrative Ernährung

Die Integrative Ernährung

-Das Beste für dich – eine Verbindung aus zwei Welten-

Integrative Ernährung kombiniert die neusten Erkenntnisse der Ernährungswissenschaft mit den medizinischen Systemen der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM) und der Ernährungspsychologie.
Zu der TCM gehört die 5-Elemente-Ernährung. Diese beinhaltet ein energetisches und ganzheitliches Konzept, das ähnlich wie die Küche unserer Großmütter auf jahrtausendalten Erfahrungen, Beobachtungen und Lebensweisheiten beruht. Wichtig ist, dieses Wissen mit den neusten ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen zu verbinden und auf unsere westliche Lebensweise und regionalen Lebensmittel zu übertragen.5-Elemente-Ernährung heißt nicht chinesisch zu kochen, Rezepte und Zutaten komplett zu verändern oder Dinge zu essen, die einem nicht schmecken. Das Denkmodell fragt nicht nach Kalorien, Fettanteil, Kohlenhydraten oder Eiweiß. Einzig die Wirkung und Bekömmlichkeit einer Speise ist wichtig: Wie fühle ich mich nach dem Essen? Warm und satt? Müde oder schlapp? Ziel ist es, dem Körper ausreichend Energie (Qi) zuzuführen. Es geht darum, die Lebensmittel und Ernährung so anzupassen, dass sie ganz individuell zuträglich sind und schmecken.

Nicht jeder mag und verträgt das Gleiche. Eine Kollegin sagte sehr treffend: „Jeder Bauch isst anders“. Das, was dem Einen gut tut, kann den Anderen krank machen, obwohl vielleicht in einer Fachzeitschrift steht, dass ein Lebensmittel besonders gesund sei.
Unterschiede gibt es z.B. im Bereich des Stoffwechseltyps, der Verdauung oder der Grundkonstitution. Bist du eher der Einlagerer oder Ausscheider? Der Eiweiß- oder Kohlehydrattyp? Fröstelt es dich meistens oder ist dir schnell zu warm? Neigst du zu Blähungen oder anderen Verdauungsstörungen?
All das sind Fragen, die jeder anders beantwortet und somit eine individuelle Ernährung benötigt.
Herauszufinden, was dein Körper benötigt, um gesund zu bleiben, wieder gesund zu werden und um dich fit und vital zu fühlen, dabei unterstütze ich dich gerne.
Lass uns gemeinsam das Beste für dich mit den vorhandenen Möglichkeiten und Gegebenheiten hervorholen.

Warum stoßen wir in der westlichen Medizin häufig an unsere Grenzen?

In unserer westlichen Welt sind wir darauf geprägt, bei Beschwerden Medikamente zu nehmen. Dabei wird in vielen Fällen nicht die Ursache oder das gesamte System betrachtet. Vordergründig verschwinden Beschwerden meist schnell, treten aber vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt an der gleichen oder an anderer Stelle mit ähnlichen oder auch ganz anderen Beschwerdebildern verstärkt wieder auf.
Aussagen wie, „Jetzt bin ich mit dem einen durch, jetzt kommt schon wieder das nächste“ höre ich daher sehr oft in meinem Arbeitsalltag. Viele in meinem Umfeld haben sich auch mit ihren Schmerzen oder Beschwerden arrangiert und empfinden diese als normal, wie z.B. Menstruationsbeschwerden, emotionale Überreaktionen, regelmäßige Kopfschmerzen oder Verdauungsprobleme. Diese sind NICHT normal und sie sind ein Signal deines Körpers für eine Disbalance, wie z.B. ein Mangel oder eine Fülle.
Ich finde hier den Vergleich mit einem Auto recht plausibel: Wenn die Öllampe aufleuchtet und ich das Warnlicht überklebe, hab ich erstmal das Problem überdeckt, werde aber relativ schnell am Motor einen größeren und teureren Schaden haben. Wenn ich direkt etwas Öl nach fülle, behebe ich allerdings die Ursache und nicht nur das Symptom. Unser Körper zeigt uns durch seine „Warn-Signale“ genauso, dass er sich im Ungleichgewicht befindet und Unterstützung braucht. Wenn wir unsere Autos regelmäßig zur Inspektion bringen, es hegen und pflegen – warum lassen wir diese Umsicht und Fürsorge nicht auch in Bezug auf unseren eigenen Körper zu?

“Eine Krankheit erst dann zu behandeln, wenn sie ausgebrochen ist, ist wie einen Brunnen zu graben, wenn man bereits Durst hat.“

Chinesisches Sprichwort